Das Zeit-Wert-Konten-Modell

Seit Jahren ist das Thema Altersvorsorge bei den Banken und Versicherungen eines der Hauptthemen schlechthin.

Doch wirkliche Innovationen sind in diesem Segment eher selten, neue Produkte sind meist nur eine leichte Änderung von bereits im Angebot befindlichen Produkten – mit neuem Namen bzw. unter neuer Bezeichnung.. Das liegt nicht nur an den verschiedenen Anbietern selbst, sondern auch an der Vielzahl von gesetzlichen Vorschriften, die beachtet werden müssen und die gleichzeitig die Entwicklung neuer Produkte stark begrenzen.

Eine neue und hoch interessante Möglichkeit bietet ein System, dass mit folgenden Schlagworten den Markt erobert:

„Lebensarbeitszeitkonto” – „Arbeitszeitkonto” – „Zeitwertkonto”

Das Lebensarbeitszeitkonto stellt für den Arbeitnehmer im Rahmen der Entgeltumwandlung eine besonders attraktive, flexible und renditestarke Systemlösung dar.

Lebensarbeitszeitkonten sind eine langfristige Form der Arbeitszeitflexibilisierung. Sie wurde in Deutschland mit Einführung des Gesetzes zur sozialrechtlichen Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen (”Flexigesetz”) vom 06.04.1998 ermöglicht.

Das Lebensarbeitszeitkonto ist eine renditestarke Systemlösung und ist für den Arbeitnehmer (im Rahmen der Entgeltumwandlung) besonders attraktiv und flexibel.

Der Arbeitgeber richtet für seinen Arbeitnehmer ein Zeitwertkonto ein, das entweder in Zeit oder in Geld geführt wird.

Das Zeitwertkonto kann sowohl in der Form eines Langzeitarbeitszeitkontos als auch eines Lebensarbeitszeitkontos geführt werden. Es ist ein ideales Instrument, um Unternehmen und Mitarbeitern gleichermaßen mehr Flexibilität in der Verwertung von Zeit an sich zu ermöglichen. Mit dem Langzeitkonto kann der Arbeitgeber weit aus flexibler auf Marktänderungen reagieren und seine betrieblichen Abläufe auf die jeweils veränderten Bedingungen anpassen.

Das Zeitwertkonto begleitet den Arbeitnehmer ein Arbeitsleben lang und dient mit angesammelten Plusstunden (Guthaben an Zeit) der Finanzierung von eventuellen Freistellungen und/oder einem Vorruhestand.